Suppe von Erbsenpüree mit Schweinsschnauze -
Die gelben Erbsen wäscht man, kocht sie mit einer Mohrrübe und etwas Sellerie in Wasser weich und streicht sie durch ein Sieb.
Eine gepökelte Schweineschnauze sengt man, kocht sie in Wasser weich und schneidet sie nach dem Erkalten, wie das Schweinsohr in Nr. 175, in feine Streifen.
Auf die durchgestrichenen Erbsen füllt man Fleischbrühe, nach Belieben auch etwas von der Brühe, in welche die Schweinsschnauze gekocht ist, fügt ein wenig in Butter geschwitztes Mehl hinzu, kocht hiervon eine seimige Suppe, läßt diese eine halbe Stunde sacht an der Seite des Feuers kochen, nimmt den Schaum davon ab, würzt sie mit einer kleinen Prise feingeriebenem Majoran, mischt im Augenblick des Anrichtens ein wenig frische Butter darunter und tut die geschnittene Schweinsschnauze nebst in Butter gebratenen Semmel-Croutons hinein.
Quelle:
- Sophie Wilhemine Scheiblers allgemeines Deutsches Kochbuch für alle Stände.
- Aus der Rubrik: Von der Zubereitung der Suppen, III. Püree-Suppen
- Rezept 177, Seite 73 aus der 16. Auflage von 1861 - (Erstausgabe 1815)
- Suppe von Erbsenpüree mit Schweinsschnauze
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