Man wähle dazu die schönsten und süßesten Früchte, besonders schön sind die Blutapfelsinen und die Mandarinen,
schneide die äußere gelbe Schale mit einem Federmesser sehr behutsam ab und thue jede Frucht, so wie sie geschält ist, gleich in frisches Wasser,
wonach man sie in Wasser so lange kocht, bis ein Stecknadelkopf leicht eindringen kann, sie gut abtropfen läßt und in geläuterten Zucker,
(auf ein Kilo Früchte, 1 Kilo Zucker) gibt, woran man sie vier bis fünf Walle thun läßt, in eine Terrine
gießt und bis über den andern Tag hinstellt.
Den dritten Tag bringt man die Früchte wieder zu Feuer, läßt sie zehn bis zwölf Mal aufwallen und legt sie in Gläser.
Den Saft messe man, vermische ihn mit einer gleichen Menge feinen Franzbranntwein, decke ihn zu, bis er erkaltet ist und gieße in dann über die Apfelsinen, die damit
bedeckt sein müssen.
(Ein Rezept von Ludovica von Pröpper. (1818 - 1898))