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Stachelbeeren, -
Die eingemachte Stachelbeeren lassen sich in Blechbüchsen ganz vorzüglich aufbewahren.
Man bereitet sie auf folgende Weise: Nachdem man große unreife grüne Stachelbeeren von den Stielen und Blüten befreit hat (man kann auch einen Einschnitt in die Beeren machen und die Kerne heraus nehmen), durchmengt man sie mit etwas Salz und läßt sie bis zum folgenden Tage stehen.
Dann läßt man in einen kupfernen unverzinnten Einmachkessel Wasser sieden, tut die in kaltem Wasser gewaschenen Stachelbeeren hinein, läßt sie an der Seite des Feuers langsam ziehen, bis sie anfangen weich zu werden, legt sie mit einem Schaumlöffel in kaltes Wasser, läßt sie dann auf einem Sieb abtropfen und legt sie behutsam in einen großen Napf.
Nun kocht man auf jedes Pfund Stachelbeeren 1 Pfund Zucker mit 3/8 Quart Wasser auf, schäumt ihn gut ab, laßt ihn ein wenig verkühlen, gießt ihn warm auf die Stachelbeeren und bedeckt diese mit Papier.
Am nächsten Tag gießt man den Zucker ab, kocht ihn unter gutem Abschäumen um ein Drittel ein und gießt ihn heiß über die Stachelbeeren; am dritten Tage läßt man die Früchte auf einem Siebe abtropfen, kocht den Zucker so weit ein, daß er breit vom Löffel tropft, legt die Früchte behutsam in den Zucker, läßt sie siedendheiß werden, füllt sie in die Büchsen, lötet diese zu und kocht sie 1/2 Stunde im Wasserbade.
Quelle:
- Sophie Wilhemine Scheiblers allgemeines Deutsches Kochbuch für alle Stände.
- Rubrik: Vom Einmachen, I. Vom Einmachen der Gemüse und Früchte in Blechbüchsen
- Rezept 1288, Seite 435 aus der 16. Auflage von 1861 - (Erstausgabe (1815)
- Stachelbeeren
- Überarbeitet und digitalisiert von www.feiertagsrezepte.de
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