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III. Abschnitt. - Von der Zubereitung der verschiedenen Saucen
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Heringssauce
(Ein Rezept von Sophie Wilhemine Scheibler, 1861)
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Heringssauce, -
Man hackt eine kleine Zwiebel fein, schwitzt sie in etwas Butter weiß und weich, fügt einige Löffel voll Mehl hinzu, läßt das selbe unter stetem Umrühren gelblich schwitzen, gießt Fleischbrühe oder Wasser und ein wenig Braten-Jus darauf und kocht davon eine seimige Sauce, welche man mit dem fein gehackten Fleisch eines Herings gut vermischt und mit Essig oder französischem Essig oder Zitronensaft, einer Prise weißem Pfeffer und dem etwa noch nötigen Salze abschärft.
Des besseren Aussehens wegen wird die Sauce dann durch ein Sieb gestrichen und wieder kochend heiß gerührt. —
Mit dem Hering vermischt darf die Sauce nicht mehr kochen, weil sie sonst einen tranigen Geschmack annimmt.
Man kann die selbe auch mit ein wenig Zucker-Jus bräunlich färben.
Quelle:
- Sophie Wilhemine Scheiblers allgemeines Deutsches Kochbuch für alle Stände.
- Rubrik: Saucen, Von der Zubereitung der verschiedenen Saucen
- Rezept 74, Seite 41 aus der 16. Auflage von 1861 - (Erstausgabe (1815)
- Heringssauce
- Überarbeitet und digitalisiert von www.feiertagsrezepte.de
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Kochbuch von Sophie Wilhemine Scheibler, 1861 |
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