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Ungarischer Magnaten-Gugelhupf, -
Erst setzt man 5 Pfennig Preßhefe oder 2-3 Eßlöffel guter Bierhefe etc. auf die Art, wie schon wiederholt beschrieben, ein Dampfl oder Vorteig und läßt es zugedeckt gehen;
dann rührt man 140 Gramm frische Butter und 140 Gramm gutes Rindschmalz schaumig,
schlägt und rührt nach und nach 6-7 Eierdotter und je einen Löffel voll
von 420 Gramm Mehl dazu, schlägt von 4 Eierklar einen festen Schnee und rührt ihn mit 140 Gramm Zucker, der abgeriebenen Schale einer Zitrone und einen Kaffeelöffel voll feinen Salz fest und schaumig damit ab, giebt, wenn nötig, etwas Rahm nach, rührt das inzwischen gegangene Dampfl daran, fügt 100 Gramm fein gewiegtes Zitronat, 140 Gramm Sultaninen, 140 Gramm Weinbeeren, einen Löffel voll Rum oder 2 Löffel voll Arak dazu, bestreicht eine schöne Gugelhupfform mit Butter, bestreut sie mit feinen Bröseln, streut geschälte und stiftlich geschnittene Mandeln am Boden und in der Seite hinein, füllt die Form mit dem Teig gut halbvoll, läßt sie gehen und bäckt ihn dann im gut geheiztem Rohr, bei guter, doch nicht starker Hitze eine Stunde, nimmt ihn dann heraus, läßt ihn einige Minuten stehen und stürzt ihn ganz sachte, damit er nicht sitzt, auf eine Platte und bestreut ihn dick mit Puderzucker.
Quelle:
- Ein Rezept aus dem
- "
Mehlspeisenkochbuch von Josefine Huber, 1901"
- aus der Rubrik: Gugelhupf Etc.
- Rezept 379, Seite 162 — Ungarischer Magnaten-Gugelhupf
- Überarbeitet und digitalisiert von www.feiertagsrezepte.de
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