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Mandelmuscheln -
1/4 Pfund geschälte klein gewiegte Mandeln, nebst 1/4 Pfund gestoßenen klaren Zucker in ein unverzinntes oder Töpferne Kasserole oder eiserne Pfanne getan, dieses unter währendem Rühren auf dem Feuer sachte braun geröstet, bis sich die Mandeln färben und vom Zucker fließend und biegsam werden, dann sogleich heiß etwas davon mit einem Löffel in kleine Pastetchen- oder Geleeformen getan, welche man aus kaltem Wasser nimmt (die Formen müssen naß und kalt sein), wenn es v on der heißen Masse halb voll ist, sogleich ein anderes Förmchen darauf gesetzt und damit ausgedrückt, daß er bloß halb und rund herum ist, wie ein halbes leeres Ei, das Förmchen wieder gefüllt und das folgende Förmchen da hinein gesetzt und recht derb darauf gedrückt und so einige auf und hinter einander dann auseinander gesetzt; dieses Fertigen muß schnell geschehen, wenn sie verblüht sind, heraus gestürzt, sollten sie nicht heraus gehn und schon zu kalt sein, darf man nur das Förmchen über glühende Kohlen halten, so geht es heraus.
Das kalt und hart gewordene wieder in der Kasserole auf dem Feuer erwärmt und eben so gefertigt.
Eine harte Bäckerei.
Auch in einer großen Form den Boden und um den Rand herum so ausdrücken, wo man dann kleine Bäckereien hinein anrichten kann, wie in einen Korb von 1 Pfund Mandeln und 1 Pfund Zucker.
Quelle:
- Ein Rezept aus dem
- "
Kochbuch von August Erdmann Lehmann, 1843"
- aus der Rubrik: 17. Abteilung, Von allerlei Backwerk
- Rezept 1275, Seite 374 — Mandelmuscheln
- Überarbeitet und digitalisiert von www.feiertagsrezepte.de
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