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Timbal von jungen Hühnern -
Hierzu macht man einen mürben Teig nach Nr. 1206, nimmt eine kegelförmige Kasserole, wie eine Pauke (oder andere runde Form), mit Butter ausgestrichen, macht von dem Teig eine lange Wurst eines Schlüsselrohres stark, legt sie schneckenförmig hinein und an den Seiten damit aus.
Auch mit einem Rädchen schmale dünne Bänder von diesem Teig schneiden, die Forme damit auslegen, oder auch die Forme mit zerdrückten Faden- (oder selbstgemachten) Nudeln ausstreuen, aber jederzeit noch ein dünnes Teigblatt darüber und dann folgende Masse kalt hinein.
Die jungen Hühner in Butter etwas passiert, mit fines herbes, Estragon und Champignons vermengt, und läßt sie so stehen: dann macht man Klößer von
Farce nach Nr. 67, kocht sie ab, dann kalt in die Form an der Seite herum gelegt, die Hühner aber so halb roh mit der Umgebung in die Mitte, mit einem Teigdeckel zugelegt, mit Ei bestrichen, 1 ½ Stunden gebacken, dann auf die Schüssel gestürzt, oben ein Loch und eine dünne Sardellensauce hinein.
Diesen Timbal kann man als Pastete rechnen und macht nicht viel Umstände.
Die jungen Hühner werden während dem Backen auch gar.).
Quelle:
- Ein Rezept aus dem
- "
Kochbuch von August Erdmann Lehmann, 1843"
- aus der Rubrik: 9. Abteilung, Von Blätterteig zu Pasteten - C. Von Timbalen
- Rezept 823, Seite 253 — Timbal von jungen Hühnern
- Überarbeitet und digitalisiert von www.feiertagsrezepte.de
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