Herzlich Willkommen auf den Seiten von www.feiertagsrezepte.de
   Sie sind hier :  
Rezepte der Kochkunst von A - Z, für Feiertage, Festtage, besondere Anläße oder sonstige Tage
Raritäten - Rezepte aus fast vergessenen alten, teilweise sehr seltenen Kochbüchern.

Rubriken
  1. Suppen, Suppeneinlagen
  2. Salate
  3. Gemüse und Teigwaren
  4. Kartoffelspeisen
  5. Klöße und Knödel
  6. Eierspeisen
  7. Saucen
  8. Hauptgerichte, Fleischspeisen
  9. Fische, Krabben
  10. Wildbret
  11. Pasteten
  12. Mehlspeisen
  13. Kuchen, Torten, und sonstiges Backwerk
  14. Dunstfrüchte, Kompotts
  15. Einmachen, Einkochen
  16. Desserts, Nachspeisen
  17. Getränke

 

Suchbegriff(e) eingeben:
Benutzerdefinierte Suche

Rezept hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Abteilung VII.    -    Von Fischen und Krebsen - Der Krebs
ein Service von www.feiertagsrezepte.de

Krebsbutter zu machen
(Ein Rezept von August Erdmann Lehmann, 1843)

Krebsbutter zu machen -
Kocht 20 Stück Krebse nach Nr. 767 ab, das Fleisch aus den Schalen heraus, die Schwänze hebt man auf, von den roten Schalen macht man alles Fasern und Schwammiges weg, stößt alle roten Schalen im Mörser, ein großes Stück rohe Butter dazu und stößt sie mit den Krebsschalen (doch nicht zu fein, sonst gehen sie durchs Sieb), diese rote Masse in eine Kasserole und aufs Feuer, rührt sie nur einigemal um, so wird die ganze Masse rot. Die Krebsbutter darf nicht oft auf dem Feuer gerührt werden, sonst wird sie blaß. Wenn die Butter rot genug ist durch ein Sieb auf einen Teller und drückt sie durch zum Aufbewahren (oder man gießt 1 Kannenmaaß Wasser darauf, läßt sie aufkochen, alsdann durch das Sieb in eine Schüssel, so steht das Wasser unten und die rote Butter schwimmt oben auf, wenn es kalt ist, so kann man sie ganz abnehmen) und nach Vorschrift verbrauchen.

Die Schalen im Siebe tut man nicht weg und das unten stehende Wasser kann man zur Suppe nehmen, es schmeckt stark nach Krebsen, vorzüglich wenn man Fleischbrühe statt Wasser nimmt.

Auch stößt man diese Schalen noch einmal im Mörser mit Butter, dann auf dem Feuer etwas gerührt, nebst Wurzeln und Zwiebeln eingemehlt und das Wasser unter der Krebsbutter dazu, noch etwas gekocht, durchstrichen und als Suppe verbraucht.

So macht man auch Krebsbutter von rohen nicht abgekochten Krebsen, die Nasen mit der Galle erst abgeschnitten, gestoßen und mit Butter wie die obige gemacht, auf dem Feuer wird es auch rot. Soll bei Krankheiten heilsam sein.

Quelle:
- Ein Rezept aus dem - " Kochbuch von August Erdmann Lehmann, 1843"
- aus der Rubrik: 7. Abteilung, Von Fischen und Krebsen - Der Krebs
- Rezept 774, Seite 234  —  Krebsbutter zu machen
- Überarbeitet und digitalisiert von www.feiertagsrezepte.de


Zum Inhaltsverzeichnis des Original Kochbuchs von 1843

Zum Küchenlexikon der Kochkunst von A - Z als Stichwortverzeichnis

Kochbuch von August Erdmann Lehmann, 1843
Zurück zur Übersicht
Inhaltsverzeichnis

ein Service von www.feiertagsrezepte.de




Feiertagsrezepte    (http://www.feiertagsrezepte.de)
Copyright © www.feiertagsrezepte.de    -    info@feiertagsrezepte.de
ALLE RECHTE VORBEHALTEN / ALL RIGHTS RESERVED
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Haftungshinweis:
Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.