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Weißmehl -
Man läßt 8 Loth oder 4 Löffel Butter in einer Kasserole oder einem Tiegel steigen, wenn sie stille wird, gleich so viel Weizenmehl hinein, was es annimmt und sich als ein Mus rühren läßt, doch nur eine kurze Zeit auf dem Feuer gerührt, bis es schön weiß ist und bleibt, dann in ein irdenes Gefäß zum fernen Gebrauch getan, als zum Fricasse und weißen Saucen.
Man schneidet ebenfalls davon ein Stück wie vom Braunmehl, denn wenn es kalt wird, ist es hart; dann zerschnitten, mit Bouillon aufgelöst und wie Nummer 34 gebraucht.
Es ist eine sehe bequeme Sache, wenn man sich die Mehle so im Voraus fertig machen kann, so darf man nicht bei jedem Gemüse, Ragout oder Sauce das Mehl erst machen, wodurch viel Zeit und Feuerung erspart wird.
Quelle:
- Ein Rezept aus dem
- "
Kochbuch von August Erdmann Lehmann, 1843"
- aus der Rubrik: Erste Abteilung, Was von verschiedenen Sachen zu wissen nötig
- Rezept 35, Seite 13 — Weißmehl
- Überarbeitet und digitalisiert von www.feiertagsrezepte.de
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