Herzlich Willkommen auf den Seiten von www.feiertagsrezepte.de

Rezepte der Kochkunst von A - Z, für Feiertage, Festtage, besondere Anläße oder sonstige Tage Raritäten - Rezepte aus fast vergessenen alten, teilweise sehr seltenen Kochbüchern.

Rezepte der Kochkunst von A - Z, für Feiertage, Festtage, besondere Anläße oder sonstige Tage
Rubriken
  1. Suppen, Suppeneinlagen
  2. Salate
  3. Gemüse und Teigwaren
  4. Kartoffelspeisen
  5. Klöße und Knödel
  6. Eierspeisen
  7. Saucen
  8. Hauptgerichte, Fleischspeisen
  9. Fische, Krabben
  10. Wildbret
  11. Pasteten
  12. Mehlspeisen
  13. Kuchen, Torten, und sonstiges Backwerk
  14. Dunstfrüchte, Kompotts
  15. Einmachen, Einkochen
  16. Desserts, Nachspeisen
  17. Getränke

Übersicht

 

Rezept hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Die Kochkunst von A - Z   -    Küchen - Lexikon
ein Service von www.feiertagsrezepte.de

Hausen, Schwimmblase

Hausen - franz. grand esturgeon, hausen, engl. huse, sturgeon, russisch Beluga, lat. Acipenser Huso

Der Hausen gehört zu der Fischgattung Stör und zur Ordnung der Knorpelfische, hat fünf Reihen harter abgestupfter Schilde und dazwischen glatte, klebrige Haut ohne Schuppen, einen länglich viereckigen Kopf mit stumpfer, rüsselartiger Schnauze, die an der Spitze mit vier Bartfasern versehen ist, sieht auf dem Rücken schwarz, an den Seiten bläulich und am Bauch weiß aus, die Schnauzspitze und der After sind rosenrot.

Er wird 2 bis 5 Meter lang und zuweilen bis 200 Kilogramm schwer, doch ist das Fleisch von so großen Hausen nicht besonders wohlschmeckend, wogegen das der jungen, etwa 9 - 10 Kilogramm schweren Tiere sehr geschätzt wird.

Er lebt im Mittelmeer, im schwarzen Meer und im Kaspischen Meer, ebenso in verschiedenen russischen Seen und geht im Früjahr in ungeheuren Schaaren in die Wolga, den Ural, die Donau und andere Ströme; sein Fleisch wird frisch, eingesalzen und getrocknet gegessen; sein Rogen wird wie der des Störs als Kaviar genossen, die Schwimmblase wird zu Hausenblase verarbeitet und dient als vorzüglicher Stand zur Bereitung von Gelees, auch als Klärmittel, Kitt und dergl.

Die Haut wird von den Tartaren zu Fensterscheiben, das ausgesottene Fett anstatt Brennöl benutzt.

Bei seiner Laichwanderung kam er früher in der Donau bis nach Straubing

Quellen:
•  alte Kochbücher und Küchenlexika
•  Internetrecherchen
•  Etc.

Das Küchenlexikon der Kochkunst von A - Z oder als Stichwortverzeichnis
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z